Neuhof bei Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern ist auf dem Weg zum Bio-Energiedorf. Nach langen Vorbereitungen begannen jetzt die Arbeiten für die Biogasanlage, die das Herzstück der Versorgung des Ortes mit Wärme sein wird. Parallel zu den Arbeiten für die Anlage begannen die Bauleute auch mit dem Ausbau des örtlichen Nahwärmenetztes. Die 700 KW-Anlage wird aus Mais und Roggen Strom und Wärme für das Gemeindegebiet Neuhof produzieren.
Die Biogasanlage wurde von Aufwind Schmack aus Regensburg konzipiert. Das Projekt leitet die Bioenergie Leclaire GmbH. "Über die Hälfte der Haushalte von Neuhof wollen warmes Wasser und Heizungswärme aus der Anlage beziehen, Tendenz steigend", erläutert der Projektmanager den Anschlussgrad an die Neuhofer Dorfzentralheizung. "Gleichzeitig produzieren wir mit nachwachsenden Rohstoffen Strom, speisen fünf Millionen Kilowattstunden ins Netz ein. Das ist der Verbrauch von rund 1200 Haushalten im Jahr. Alles in allem hat sich Neuhof auf den Weg zum Bioenergiedorf gemacht", ist weiter vom Geschäftsführer der Bioenergie Leclaire GmbH zu erfahren. Finanziert wird die Anlage von privaten Investoren.
Betreiber der Biogasanlage sind Florian und Rudolf Kienzle, der Bioenergie Neuhof GmbH Co KG.
zurück
Alle Artikel »
