3600 t CO eingespart:Das nagelneue Blockkraftwerk (BHKW) macht es möglich: Die Walhalla Kalk GmbH in Regensburg trocknet ihren ungebrannten Kalk jetzt mit Bio-Wärme der Rewag, das ist wirtschaftlich und umweltfreundlich; so werden über 3600 Tonnen CO im Jahr eingespart. Rewag-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach, Walhalla-Kalk-Geschäftsführer Johann Spangler und Ferdinand Schmack, Geschäftsführer der Aufwind Schmack GmbH, stellten der Öffentlichkeit das von der Rewag finanzierte BKHW (eine Million Euro) auf dem Boden des Kalkproduzenten vor.
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Unternehmer Ferdinand Schmack, OB Hans Schaidinger, Walhalla-Kalk-Geschäftsführer Johann Spangler und Rewag-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach Foto: Weigel |
Die Koalition funktioniert so: Schmack liefert Bio-Rohgas aus der Nachbarschaft über eine 150 Meter lange Leitung ins BHKW der Rewag. In dem Maschinenhaus werden rund 5,25 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Eine Menge, mit der man 1500 Familien im Jahr mit Strom versorgen kann. Ferner erzeugt das Kraftwerk 3,4 Millionen kWh Wärme, die nun zum Trocknen des Kalks in der Kalkstein-Mehlanlage genutzt werden.
Oberbürgermeister Hans Schaidinger lobte vor der symbolischen Inbetriebnahme auf der Trocknerbühne die Vorteile des Contracting-Modells bzw. die Kooperation der drei regionalen Unternehmen. Alle zögen „optimalen Nutzen“ aus dem Projekt. Tatsächlich habe es man mit einem „nachhaltigen Energiekonzept“ zu tun, das die Umweltbilanz im Stadtnorden deutlich verbessere. Der OB schloss seine Rede mit der Wunsch, „Nachahmungstäter“ möchten sich einfinden.
>> Walhalla-Kalk-Werk nutzt Abwärme einer Biogasanlage, agrarheute 27.02.2008
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